Seit 1972 engagieren wir uns für den Einzelhandelsstandort Offenburg

Interview mit Einmachglas

Die city partner Offenburg e.V. hat seit dem 01.09.2021 ein neue Mitglied: einmachGlas.

Zur Begrüßung wurde ein 1:1 Interview mit der Vorstandsvorsitzenden Carmen Blust durchgeführt.

Was gefällt Ihnen an Offenburg und Umgebung besonders gut ?

Offenburg und die Ortenau geben mir ein Gefühl der Heimat. Die überschaubaren Einheiten, ob Stadt, Netzwerke oder auch die gewachsenen Strukturen auf dem Land empfinde ich als offen und sehr zugänglich. Unter dem Motto „JEDER kennt JEDEN“ sind gute und sinnstiftende Kooperationen möglich. Eine wirklich schöne Stadt, die aus einer Kombination von sehr gepflegten Grünflächen, historischen Gebäuden und offen angelegten Plätzen besteht. Die kleinen Gassen und Straßen sind fast schon ein wenig mediterran. Außerdem ist Offenburg umgeben von einer Natur voller Möglichkeiten, um die Stille zu genießen oder auch Sport in allen Variationen zu betreiben. Der nahe Schwarzwald aber auch die Rheinebene und die Nähe zu Frankreich bereichern ein Leben in Offenburg und Umgebung.

Welche Projekte in und um Offenburg verfolgen Sie mit großem Interesse ?

Ich persönlich bin ein echter Fan von CANVAS. Dieses Projekt hat so viel Potenzial – ich bin gespannt, was die kommenden Jahre hier konzipiert und umgesetzt wird. Aber auch die Innenstadtentwicklung liegt mir sehr am Herzen und ich verfolge so gut es geht die Aktivitäten. Schön finde ich auch die Institution „Startup Connect“, die  jungen Menschen und kreativen Köpfen eine Plattform für ihre Entwicklung geben und so empfinde ich dieses Projekt für die Ortenau als einen echten Gewinn.

Wer nach Offenburg kommt, der sollte sich nicht entgehen lassen …

Ganz klar, ins einMACHGLAS zu kommen. Unverpackt Einkaufen ist nicht nur ein Trend, sondern wirklich eine Ideologie. Aber nicht nur das Thema UNVERPACKT treibt das einMACHGLAS um. Der Laden am Marktplatz will dazu beitragen, dass sich Menschen in der Stadt willkommen und wohl fühlen. Hier ist es gut, ein Gefühl, dass es in vielen Städten so nicht mehr gibt.

… und mit einem leckeren Eis (von einer der tollen Eisdielen) einfach mal im Vinzentiusgarten sitzen und die Zeit genießen.  Welch ein wunderschönes Kleinod!

Wir schreiben das Jahr 2030: Wie soll sich die Stadt bis dahin verändert haben?

Ich würde mir wünschen, dass die Stadt wieder mehr begrünt wird. Flächen wie der Marktplatz oder auch das Rée Carée laden den Besucher und die Bevölkerung von Offenburg nicht wirklich ein zu verweilen. Schön wäre es, kleine „Inseln“ in der Stadt zu schaffen, mit denen sich dann auch die Anrainer identifizieren können, einen Mehrwert zur Gemeinwohlökonomie beitragen. Nur noch ÖPNV im Innenstadtbereich, der aber dann kostengünstig für die Bevölkerung. Und CANVAS könnte ich mir als DAS Künstlerviertel vorstellen.

 

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